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Der BTB Niedersachsen sagt Gewerkschaftstag 2020 ab

Aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation mit stark steigenden Corona Fallzahlen, hat der BTB Niedersachen seinen Gewerkschaftstag 2020 abgesagt. Die Wahrung der Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat oberste Priorität.

Die Gesundheit und der Schutz seiner Mitglieder stehen für den BTB Niedersachsen an erster Stelle. Vom 12. bis 13. November hatte der BTB Niedersachsen seinen richtungweisenden Gewerkschaftstag 2020 geplant. Die Ausnahmesituation des November 2020, mit ihren notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus, machte es letztlich unverantwortlich, den Gewerkschaftstag durchzuführen. Der Vorstand hat daher einstimmig die Absage der Veranstaltung beschlossen. An dieser Stelle geht auch der Dank an das renommierte Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen, das bis zum Schluss gemeinsam mit dem BTB an Lösungen gearbeitet hat.

  Click to listen highlighted text!   Der BTB Niedersachsen sagt Gewerkschaftstag 2020 ab Aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation mit stark steigenden Corona Fallzahlen, hat der BTB Niedersachen seinen Gewerkschaftstag 2020 abgesagt. Die Wahrung der Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat oberste Priorität. Die Gesundheit und der Schutz seiner Mitglieder stehen für den BTB Niedersachsen an erster Stelle. Vom 12. bis 13. November hatte der BTB Niedersachsen seinen richtungweisenden Gewerkschaftstag 2020 geplant. Die Ausnahmesituation des November 2020, mit ihren notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus, machte es letztlich unverantwortlich, den Gewerkschaftstag durchzuführen. Der Vorstand hat daher einstimmig die Absage der Veranstaltung beschlossen. An dieser Stelle geht auch der Dank an das renommierte Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen, das bis zum Schluss gemeinsam mit dem BTB an Lösungen gearbeitet hat.  

Der 2017 gewählte Landesvorstand des BTB-NI mit dem Bundesvorsitzenden Jan Seidel             (Foto: BTB-NI)
Es fehlt der Seniorenvertreter.

Mittlerweile befinden sich alle Bereiche des Lebens, insbesondere getrieben durch die Digitalisierung, in einem starken Wandel. Wie diesem Wandel in der Arbeitswelt und auch in der Gewerkschaftsarbeit zu begegnen ist, wollte der BTB Niedersachsen mit den Teilnehmenden und den Gästen des Gewerkschaftstages diskutieren. Friedhelm Schäfer, als zweiter Vorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik des dbb, Alexander Zimbehl als Vorsitzender des NBB sowie Jan Seidel als Bundesvorsitzender des BTB, sollten dazu mit Vorträgen und in der Diskussion wichtige Impulse setzen. 

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Leitung und Vorstand befinden sich bereits mitten in der Planung für einen neuen Termin. Perspektivisch wird dabei der Zeitraum Juni/Juli 2021 ins Auge gefasst, denn satzungsgemäß hat der BTB Niedersachsen seine Vorstandswahlen durchzuführen. Um jedoch zukünftig flexibel und schnell auf jede Situation reagieren zu können, ist geplant, auch die Satzung zeitgemäß dem digitalen Zeitalter anzupassen. Bis dahin bleibt zwar eine Präsenzveranstaltung die erste Option, dennoch werden auch jetzt schon Alternativen wie Online-Konferenzen oder gar hybride Veranstaltungen mit in die Planungen einbezogen. 

Digitale Verwaltung Niedersachsen 

Auch die Nds. Landesregierung hat sich der Digitalisierung verschrieben. Sie will dabei den Bürokratieabbau vorantreiben und durch den Breitbandausbau für gleiche Lebensverhältnisse in allen Teilen Niedersachsens sorgen. Insbesondere der ländliche Raum soll infrastrukturell gestärkt werden. Alles unter dem Motto, Zitat: „Wir haben Lust auf neue Technik, neue Produkte und neue Dienstleistungen.“

Die Realität sieht jedoch anders aus. Gerade im ländlichen Raum gibt es oft keinen „Empfangsbalken“ auf dem Smartphone. Doch noch gravierender ist, dass die KI (Künstliche Intelligenz), die dem Menschen in Zukunft Arbeit abnehmen soll, unsere Arbeitsplätze verändern wird.

Eine Forschungseinrichtung der Bundesanstalt für Arbeit stellt anhand eines „Job-Futuromaten“ (www.job-futuromat.iab.de) Automatisierungsprognosen im Internet zur Schau. Demnach sollen gerade die technischen Berufe in besonderem Maße von künstlicher Intelligenz beeinflusst werden. Man prophezeit dabei Automatisierungsgrade von bis zu 80%, was bedeutet, dass viele der heutigen Tätigkeiten zukünftig von einem „Roboter“ erledigt würden. Das dadurch zukünftig komplette Arbeitsplätze wegfallen und wie das alles kompensiert werden kann, steht nicht im Programm der Nds. Landesregierung.

Mittlerweile sind wohl fast allen Beschäftigten die Vorteile digitaler Kommunikations­möglichkeiten in diesen Zeiten der epidemischen Corona-Bedrohung deutlich geworden, die zwar niemals einen persönlichen Kontakt ersetzen können, jedoch z.B. die Anzahl häufiger Dienstreisen verringern können. Und in eben einer dieser Videokonferenzen hat der Innenminister des Landes Niedersachsen, Boris Pistorius, mit Vertretern der Gewerkschaften, insbesondere auch den Personalvertretungen und Gewerkschaften für die Unterstützung und konstruktive Zusammenarbeit gedankt.

OZG - Kann Verwaltung Online?

Doch es bleibt noch viel zu tun, nicht nur um zukünftig stabile Videokonferenzschaltungen herzustellen, sondern auch um alle Geschäftsprozesse sowohl intern als auch, wie es das OZG (Onlinezugangsgesetz) verlangt, extern für Kunden und Bürger digital und medienbruchfrei umzusetzen. Das bedeutet einfachere Antragsverfahren mit nur einem Antrag und nicht zehn Wiederholungen der Datenabgabe. „Once Only“ nennt man das im Fachjargon. 24/7 Dienste und keine Wartezeiten in Behörden und dieses bei voller Rechtssicherheit, die wir als Staat zu gewährleisten haben!

Wie schwerfällig und langwierig aber diese Umsetzungen in Niedersachsen zuweilen sind, sieht man besonders an der Einführung der E-Akte, die bereits seit 2007 mehrfach in Niedersachsen eingeführt werden sollte und dabei, bis heute, mehrfach gescheitert ist. Dabei hatte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder bereits auf der Expo 2000 die digitale Verwaltung mit den Worten „Die Daten sollen laufen, nicht die Bürger“, versprochen.

Doch wir laufen immer noch, zu Meldeämtern, KFZ-Zulassungsstellen oder um das Elterngeld zu beantragen, auf einem 10-seitigen Vordruck natürlich und mit reichlich Wartezeit. Der Arbeitsaufwand zur Digitalisierung aller Geschäftsprozesse, von Antrags-, Bezahl- und Meldeverfahren extern, sowie internen Verwaltungsverfahren wie Aktenführung und Vorgangsbearbeitung, ist gelinde gesagt gigantisch. Mehr Personal, um dies alles umzusetzen, gibt es dafür aber nicht.

Unsere Aufgabe als Gewerkschaft wird es daher sein, die Interessen der Beschäftigten zu schützen und ihnen Sicherheit zu geben. Das bedeutet den digitalen Veränderungsprozess, der nicht aufzuhalten ist, zu begleiten, indem es Qualifizierungsmöglichkeiten für die Beschäftigten der technischen Fachverwaltungen gibt, Stichwort: Lebenslanges Lernen. Das bedeutet auch, die durch Digitalisierung anspruchsvollen und hochwertigen Arbeitsplätze zukünftig besser zu bezahlen. Und es sind den Beschäftigten attraktive Arbeitsmodelle zu ermöglichen, Stichwort: #Telearbeit, #Mobile Working, #Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die hier nur auszugsweise geschilderten zukünftigen Herausforderungen erfordern eine starke Gemeinschaft, eine starke Interessenvertretung, die sich für die technischen Beschäftigten der niedersächsischen Landesverwaltung einsetzt. Dafür steht der BTB Niedersachsen.

 

Bleiben Sie gesund!

  Click to listen highlighted text! Der 2017 gewählte Landesvorstand des BTB-NI mit dem Bundesvorsitzenden Jan Seidel             (Foto: BTB-NI) Es fehlt der Seniorenvertreter. Mittlerweile befinden sich alle Bereiche des Lebens, insbesondere getrieben durch die Digitalisierung, in einem starken Wandel. Wie diesem Wandel in der Arbeitswelt und auch in der Gewerkschaftsarbeit zu begegnen ist, wollte der BTB Niedersachsen mit den Teilnehmenden und den Gästen des Gewerkschaftstages diskutieren. Friedhelm Schäfer, als zweiter Vorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik des dbb, Alexander Zimbehl als Vorsitzender des NBB sowie Jan Seidel als Bundesvorsitzender des BTB, sollten dazu mit Vorträgen und in der Diskussion wichtige Impulse setzen.  Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Leitung und Vorstand befinden sich bereits mitten in der Planung für einen neuen Termin. Perspektivisch wird dabei der Zeitraum Juni/Juli 2021 ins Auge gefasst, denn satzungsgemäß hat der BTB Niedersachsen seine Vorstandswahlen durchzuführen. Um jedoch zukünftig flexibel und schnell auf jede Situation reagieren zu können, ist geplant, auch die Satzung zeitgemäß dem digitalen Zeitalter anzupassen. Bis dahin bleibt zwar eine Präsenzveranstaltung die erste Option, dennoch werden auch jetzt schon Alternativen wie Online-Konferenzen oder gar hybride Veranstaltungen mit in die Planungen einbezogen.  Digitale Verwaltung Niedersachsen  Auch die Nds. Landesregierung hat sich der Digitalisierung verschrieben. Sie will dabei den Bürokratieabbau vorantreiben und durch den Breitbandausbau für gleiche Lebensverhältnisse in allen Teilen Niedersachsens sorgen. Insbesondere der ländliche Raum soll infrastrukturell gestärkt werden. Alles unter dem Motto, Zitat: „Wir haben Lust auf neue Technik, neue Produkte und neue Dienstleistungen.“ Die Realität sieht jedoch anders aus. Gerade im ländlichen Raum gibt es oft keinen „Empfangsbalken“ auf dem Smartphone. Doch noch gravierender ist, dass die KI (Künstliche Intelligenz), die dem Menschen in Zukunft Arbeit abnehmen soll, unsere Arbeitsplätze verändern wird. Eine Forschungseinrichtung der Bundesanstalt für Arbeit stellt anhand eines „Job-Futuromaten“ (www.job-futuromat.iab.de) Automatisierungsprognosen im Internet zur Schau. Demnach sollen gerade die technischen Berufe in besonderem Maße von künstlicher Intelligenz beeinflusst werden. Man prophezeit dabei Automatisierungsgrade von bis zu 80%, was bedeutet, dass viele der heutigen Tätigkeiten zukünftig von einem „Roboter“ erledigt würden. Das dadurch zukünftig komplette Arbeitsplätze wegfallen und wie das alles kompensiert werden kann, steht nicht im Programm der Nds. Landesregierung. Mittlerweile sind wohl fast allen Beschäftigten die Vorteile digitaler Kommunikations­möglichkeiten in diesen Zeiten der epidemischen Corona-Bedrohung deutlich geworden, die zwar niemals einen persönlichen Kontakt ersetzen können, jedoch z.B. die Anzahl häufiger Dienstreisen verringern können. Und in eben einer dieser Videokonferenzen hat der Innenminister des Landes Niedersachsen, Boris Pistorius, mit Vertretern der Gewerkschaften, insbesondere auch den Personalvertretungen und Gewerkschaften für die Unterstützung und konstruktive Zusammenarbeit gedankt. OZG - Kann Verwaltung Online? Doch es bleibt noch viel zu tun, nicht nur um zukünftig stabile Videokonferenzschaltungen herzustellen, sondern auch um alle Geschäftsprozesse sowohl intern als auch, wie es das OZG (Onlinezugangsgesetz) verlangt, extern für Kunden und Bürger digital und medienbruchfrei umzusetzen. Das bedeutet einfachere Antragsverfahren mit nur einem Antrag und nicht zehn Wiederholungen der Datenabgabe. „Once Only“ nennt man das im Fachjargon. 24/7 Dienste und keine Wartezeiten in Behörden und dieses bei voller Rechtssicherheit, die wir als Staat zu gewährleisten haben! Wie schwerfällig und langwierig aber diese Umsetzungen in Niedersachsen zuweilen sind, sieht man besonders an der Einführung der E-Akte, die bereits seit 2007 mehrfach in Niedersachsen eingeführt werden sollte und dabei, bis heute, mehrfach gescheitert ist. Dabei hatte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder bereits auf der Expo 2000 die digitale Verwaltung mit den Worten „Die Daten sollen laufen, nicht die Bürger“, versprochen. Doch wir laufen immer noch, zu Meldeämtern, KFZ-Zulassungsstellen oder um das Elterngeld zu beantragen, auf einem 10-seitigen Vordruck natürlich und mit reichlich Wartezeit. Der Arbeitsaufwand zur Digitalisierung aller Geschäftsprozesse, von Antrags-, Bezahl- und Meldeverfahren extern, sowie internen Verwaltungsverfahren wie Aktenführung und Vorgangsbearbeitung, ist gelinde gesagt gigantisch. Mehr Personal, um dies alles umzusetzen, gibt es dafür aber nicht. Unsere Aufgabe als Gewerkschaft wird es daher sein, die Interessen der Beschäftigten zu schützen und ihnen Sicherheit zu geben. Das bedeutet den digitalen Veränderungsprozess, der nicht aufzuhalten ist, zu begleiten, indem es Qualifizierungsmöglichkeiten für die Beschäftigten der technischen Fachverwaltungen gibt, Stichwort: Lebenslanges Lernen. Das bedeutet auch, die durch Digitalisierung anspruchsvollen und hochwertigen Arbeitsplätze zukünftig besser zu bezahlen. Und es sind den Beschäftigten attraktive Arbeitsmodelle zu ermöglichen, Stichwort: #Telearbeit, #Mobile Working, #Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die hier nur auszugsweise geschilderten zukünftigen Herausforderungen erfordern eine starke Gemeinschaft, eine starke Interessenvertretung, die sich für die technischen Beschäftigten der niedersächsischen Landesverwaltung einsetzt. Dafür steht der BTB Niedersachsen.   Bleiben Sie gesund!  

 

V. i. S. d. P.
Günter Janzen
Vorsitzender BTB Niedersachsen
Beethovenstr. 2, 26919 Brake
Tel. privat 04401/2797404
E-Mail: vorsitzer-mail@btb-ni.org

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