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26. 04. 2019

 

Pressemitteilung

 

Am 28. April ist der internationale Welttag des Arbeitsschutzes

Die Zahlen zum Unfallgeschehen 2018 in Deutschland mahnen zum Handeln!

Die BTB Gewerkschaft „Technik und Naturwissenschaft" mahnt zum Welttag des Arbeitsschutzes: „Es muss mehr für den Arbeitsschutz in Deutschland getan werden. Das Nichteinhalten von Vorschriften im Arbeitsschutz kann tödliche Folgen haben!"

Die Veröffentlichung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Unfallgeschehen in Deutschland zeigt, dass sich im Berichtsjahr die meldepflichtigen Arbeitsunfälle um 3.430 Unfälle erhöht haben. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle ist im Vergleich zum Vorjahr von 731 auf 741 angewachsen. Diese Zunahmen zeigen, dass es im Bereich der Gesundheit und der Unfallverhütung am Arbeitsplatz weiterhin viel zu tun gibt.

Die Überprüfung der Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen muss konsequent von staatlicher Seite durchgeführt werden. „Um das Vollzugsdefizit im Arbeitsschutz abzubauen müssen die zuständigen Fachverwaltungen mit ausreichend qualifiziertem Personal ausgestattet werden.", so der BTB Bundesvorsitzende Jan Georg Seidel. Unsere Mitglieder in den Arbeitsschutzverwaltungen der Länder müssen immer mehr Aufgaben wahrnehmen, gleichzeitig ist über Jahre Personal abgebaut worden.

Der BTB als Fachgewerkschaft für die Arbeitsschutzverwaltungen im dbb beamtenbund und tarifunion fordert bundesweit personelle Stärkungen der Arbeitsschutzverwaltungen, damit die Kolleginnen und Kollegen angemessen den Vollzugsaufgaben nachkommen können.

Das größte Unfallrisiko besteht im Bausektor. Aber auch im öffentlichen Sektor ist die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle deutlich gestiegen. Von 2016 mit 31 über 2017 mit 37 und 2018 mit 44 tödlichen Arbeitsunfällen ist eine Zunahme in Höhe von fast 42 Prozent festzustellen. Hier müssen die Ursachen geklärt werden. Bei 741 tödlichen Arbeitsunfällen im Jahr 2018 erleiden im Schnitt jede Woche 14 Menschen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit einen tödlichen Unfall.

Die Zahl von 873.522 meldepflichtigen Arbeitsunfällen im Jahr 2018 zeigt, dass es zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes für Beschäftigte noch viel zu tun gibt.

Am 28. April findet jährlich der Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz statt. Der Aktionstag wurde durch die International Labour Organisation (ILO) eingeführt, um sichere, gesunde und menschenwürdige Arbeit zu fördern.

  Click to listen highlighted text! Pressemitteilung   Am 28. April ist der internationale Welttag des Arbeitsschutzes Die Zahlen zum Unfallgeschehen 2018 in Deutschland mahnen zum Handeln! Die BTB Gewerkschaft „Technik und Naturwissenschaft mahnt zum Welttag des Arbeitsschutzes: „Es muss mehr für den Arbeitsschutz in Deutschland getan werden. Das Nichteinhalten von Vorschriften im Arbeitsschutz kann tödliche Folgen haben! Die Veröffentlichung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Unfallgeschehen in Deutschland zeigt, dass sich im Berichtsjahr die meldepflichtigen Arbeitsunfälle um 3.430 Unfälle erhöht haben. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle ist im Vergleich zum Vorjahr von 731 auf 741 angewachsen. Diese Zunahmen zeigen, dass es im Bereich der Gesundheit und der Unfallverhütung am Arbeitsplatz weiterhin viel zu tun gibt. Die Überprüfung der Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen muss konsequent von staatlicher Seite durchgeführt werden. „Um das Vollzugsdefizit im Arbeitsschutz abzubauen müssen die zuständigen Fachverwaltungen mit ausreichend qualifiziertem Personal ausgestattet werden., so der BTB Bundesvorsitzende Jan Georg Seidel. Unsere Mitglieder in den Arbeitsschutzverwaltungen der Länder müssen immer mehr Aufgaben wahrnehmen, gleichzeitig ist über Jahre Personal abgebaut worden. Der BTB als Fachgewerkschaft für die Arbeitsschutzverwaltungen im dbb beamtenbund und tarifunion fordert bundesweit personelle Stärkungen der Arbeitsschutzverwaltungen, damit die Kolleginnen und Kollegen angemessen den Vollzugsaufgaben nachkommen können. Das größte Unfallrisiko besteht im Bausektor. Aber auch im öffentlichen Sektor ist die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle deutlich gestiegen. Von 2016 mit 31 über 2017 mit 37 und 2018 mit 44 tödlichen Arbeitsunfällen ist eine Zunahme in Höhe von fast 42 Prozent festzustellen. Hier müssen die Ursachen geklärt werden. Bei 741 tödlichen Arbeitsunfällen im Jahr 2018 erleiden im Schnitt jede Woche 14 Menschen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit einen tödlichen Unfall. Die Zahl von 873.522 meldepflichtigen Arbeitsunfällen im Jahr 2018 zeigt, dass es zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes für Beschäftigte noch viel zu tun gibt. Am 28. April findet jährlich der Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz statt. Der Aktionstag wurde durch die International Labour Organisation (ILO) eingeführt, um sichere, gesunde und menschenwürdige Arbeit zu fördern.  

 

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