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Gewerkschaftstag 2018 der Landesfachgruppe Vermessung

des BTB Niedersachsen in Aurich

 

Am 15. und 16. November 2018 fand der Gewerkschaftstag der Landesfachgruppe Vermessung des BTB Niedersachsen in Aurich statt. Fast 50 Kolleginnen und Kollegen waren als Delegierte aus ganz Niedersachsen in den hohen Norden nach Aurich angereist.

Der Vorsitzende der Landesfachgruppe Vermessung, Günter Janzen, begrüßte die Delegierten und eröffnete traditionell den Gewerkschaftstag mit dem Tätigkeitsbericht. Dabei ließ er die vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren. Er hob besonders die gute Zusammenarbeit im Vorstand hervor und bedankte sich darüber hinaus bei den zahlreichen Mitgliedern, die sich für den BTB während der vergangenen zwölf Monate eingesetzt und engagiert haben. Vor allem der starken Präsenz vor Ort in den Katasterämtern und den Geschäftsstellen der Ämter für regionale Landesentwicklung (ÄrL) sei es zu verdanken, dass der BTB so erfolgreich sei.

  Click to listen highlighted text! Gewerkschaftstag 2018 der Landesfachgruppe Vermessung des BTB Niedersachsen in Aurich   Am 15. und 16. November 2018 fand der Gewerkschaftstag der Landesfachgruppe Vermessung des BTB Niedersachsen in Aurich statt. Fast 50 Kolleginnen und Kollegen waren als Delegierte aus ganz Niedersachsen in den hohen Norden nach Aurich angereist. Der Vorsitzende der Landesfachgruppe Vermessung, Günter Janzen, begrüßte die Delegierten und eröffnete traditionell den Gewerkschaftstag mit dem Tätigkeitsbericht. Dabei ließ er die vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren. Er hob besonders die gute Zusammenarbeit im Vorstand hervor und bedankte sich darüber hinaus bei den zahlreichen Mitgliedern, die sich für den BTB während der vergangenen zwölf Monate eingesetzt und engagiert haben. Vor allem der starken Präsenz vor Ort in den Katasterämtern und den Geschäftsstellen der Ämter für regionale Landesentwicklung (ÄrL) sei es zu verdanken, dass der BTB so erfolgreich sei.

Von links: Detlef Meyer, Werner Wagener, Carsten Walter, Günter Janzen, Marc Zimmermann, Eiko Münstedt
(Bild: Hermann Gossel)

Rückblick

In seinem Bericht verwies Günter Janzen auf einen positiven Zuwachs an Mitgliedern, man nähere sich wieder der Zahl 1000. Als weitere Themen riss er insbesondere den Einfluss von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz an und skizzierte dabei ein Bild, wie hier die Auswirkungen auf die technischen Berufe aussehen könnten. Unter anderem wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einen immer größeren Stellenwert bekommen.

Darüber hinaus gab er nochmal einen kurzen Einblick in die beiden Gespräche des letzten Frühjahrs mit dem Nds. Finanzminister Reinhold Hilbers und dem Nds. Innenminister Boris Pistorius. Unter anderem sind hier die Sonderzuwendungen thematisiert worden, sowie die Aufhebung der Stellenobergrenzen, die Anwendung der Zulagenregelungen für Anwärterinnen und Anwärter, die Forderung nach Verbesserung der Entgelttabellen des TV-L für eine konkurrenzfähige Vergütung, die unzureichenden Reisekostenerstattungen bei Ausbildungsreisen, die Nachwuchsgewinnung und eine mangelnde Wertschätzungskultur bei gänzlich fehlenden Jubiläumszuwendungen ab A 12.

Forderungen wurden beschlossen

Im besonderen Fokus des Gewerkschaftstages standen für die Delegierten wie immer die Anträge der Mitglieder. Zusammengetragen aus den sechs Bezirksfachgruppen, spiegeln sie die aktuellen Themen, Interessenlagen und Probleme aller Mitglieder der Landesfachgruppe wieder. Inhaltlich ging es in den Anträgen auch hier um Verbesserungen in den Entgelttabellen, die Probleme der Nachwuchsgewinnung, schlüssige Personalentwicklungskonzepte für die Beschäftigten, mehr Durchlässigkeit in den Laufbahnen und die Übernahme der Auszubildenden, um nur einige Themen zu nennen.

(Bild: Hermann Gossel)

Dank an die Personalräte

Traditionell kamen auch die BTB-Mitglieder aus den Personalvertretungen des HPR-MI und HPR-ML zu Wort. Hier wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen der Gewerkschaft und den Personalräten ist. Der BTB leistet mit seinen Vertreterinnen und Vertretern verantwortungsvolle Arbeit in den örtlichen Personalräten der Ämter für regionale Landesentwicklung, in den örtlichen Personalräten und dem Gesamtpersonalrat des LGLN, sowie in den Hauptpersonalräten des MI und ML. Berichte aus zwei bundesweit agierenden Arbeitskreisen des BTB, dem AK Landentwicklung und dem AK Vermessung, in denen die LFG Vermessung ebenfalls vertreten ist, komplettierten den Blick über den Tellerrand auch in andere Bundesländer.

 

Öffentlichkeitsveranstaltung

Am zweiten Tag des Gewerkschaftstages stand die Öffentlichkeitsveranstaltung im Fokus. Unter dem Motto „Wie gefährdet ist die Zukunft der technischen Fachverwaltungen im Zeichen von Digitalisierung und Fachkräftemangel?“ begrüßte der Vorsitzende Günter Janzen namenhafte Gäste und machte in diesem Zusammenhang immer wieder aufmerksam auf die Nachwuchsgewinnung, die Personalentwicklung durch Qualifizierung und Aufstieg, sowie die Verbesserung von Entgelt bzw. Besoldung. In ihren Grußworten nahmen Frau Helgrid Obermeyer als Leiterin der Regionaldirektion Aurich, Herr Siegmar Liebig als Referatsleiter 15 im MI, Frau Stefanie Gröger-Timmen als Referatsleiterin 306 im ML und Herr Michel Golibrzuch als Präsident des LGLN zu diesem Motto Stellung.

Höhepunkt war der Besuch des Nds. Finanzministers Reinhold Hilbers, der in seinen Ausführungen die Positionen zu den Forderungen des BTB darlegte. Minister Hilbers plädierte zwar dafür, die Eigendarstellung des Landes als attraktiver Arbeitgeber zu verbessern, an geeigneten Vorschlägen, in erster Linie die finanzielle Attraktivität der technische Fachverwaltungen zu verbessern, mangelte es jedoch. Auch dem Thema Vorratseinstellung stand er kritisch gegenüber. Ebenso sah er die Forderung des BTB zur Abschaffung der Stellenobergrenzen kritisch. Er wolle aus Gründen der Steuerung grundsätzlich daran festhalten. Lediglich zu begründende und moderate Anpassungen seien diskutabel. Keine Hoffnung machte der Minister auch auf die Wiedereinführung der Sonderzahlungen, dem Weihnachtsgeld. Nach seiner Ansicht müssten solche dauerhaften Ausgaben langfristig finanzierbar sein, eben auch in Phasen einmal schwacher Konjunktur. Bei allen Hinweisen des BTB auf die unzureichende und nicht mehr konkurrenzfähige Entgelttabelle des TV-L verwies der Minister auf die Tarifverhandlungen im Frühjahr 2019.

  Click to listen highlighted text! Von links: Detlef Meyer, Werner Wagener, Carsten Walter, Günter Janzen, Marc Zimmermann, Eiko Münstedt(Bild: Hermann Gossel) Rückblick In seinem Bericht verwies Günter Janzen auf einen positiven Zuwachs an Mitgliedern, man nähere sich wieder der Zahl 1000. Als weitere Themen riss er insbesondere den Einfluss von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz an und skizzierte dabei ein Bild, wie hier die Auswirkungen auf die technischen Berufe aussehen könnten. Unter anderem wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einen immer größeren Stellenwert bekommen. Darüber hinaus gab er nochmal einen kurzen Einblick in die beiden Gespräche des letzten Frühjahrs mit dem Nds. Finanzminister Reinhold Hilbers und dem Nds. Innenminister Boris Pistorius. Unter anderem sind hier die Sonderzuwendungen thematisiert worden, sowie die Aufhebung der Stellenobergrenzen, die Anwendung der Zulagenregelungen für Anwärterinnen und Anwärter, die Forderung nach Verbesserung der Entgelttabellen des TV-L für eine konkurrenzfähige Vergütung, die unzureichenden Reisekostenerstattungen bei Ausbildungsreisen, die Nachwuchsgewinnung und eine mangelnde Wertschätzungskultur bei gänzlich fehlenden Jubiläumszuwendungen ab A 12. Forderungen wurden beschlossen Im besonderen Fokus des Gewerkschaftstages standen für die Delegierten wie immer die Anträge der Mitglieder. Zusammengetragen aus den sechs Bezirksfachgruppen, spiegeln sie die aktuellen Themen, Interessenlagen und Probleme aller Mitglieder der Landesfachgruppe wieder. Inhaltlich ging es in den Anträgen auch hier um Verbesserungen in den Entgelttabellen, die Probleme der Nachwuchsgewinnung, schlüssige Personalentwicklungskonzepte für die Beschäftigten, mehr Durchlässigkeit in den Laufbahnen und die Übernahme der Auszubildenden, um nur einige Themen zu nennen. (Bild: Hermann Gossel) Dank an die Personalräte Traditionell kamen auch die BTB-Mitglieder aus den Personalvertretungen des HPR-MI und HPR-ML zu Wort. Hier wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen der Gewerkschaft und den Personalräten ist. Der BTB leistet mit seinen Vertreterinnen und Vertretern verantwortungsvolle Arbeit in den örtlichen Personalräten der Ämter für regionale Landesentwicklung, in den örtlichen Personalräten und dem Gesamtpersonalrat des LGLN, sowie in den Hauptpersonalräten des MI und ML. Berichte aus zwei bundesweit agierenden Arbeitskreisen des BTB, dem AK Landentwicklung und dem AK Vermessung, in denen die LFG Vermessung ebenfalls vertreten ist, komplettierten den Blick über den Tellerrand auch in andere Bundesländer.   Öffentlichkeitsveranstaltung Am zweiten Tag des Gewerkschaftstages stand die Öffentlichkeitsveranstaltung im Fokus. Unter dem Motto „Wie gefährdet ist die Zukunft der technischen Fachverwaltungen im Zeichen von Digitalisierung und Fachkräftemangel?“ begrüßte der Vorsitzende Günter Janzen namenhafte Gäste und machte in diesem Zusammenhang immer wieder aufmerksam auf die Nachwuchsgewinnung, die Personalentwicklung durch Qualifizierung und Aufstieg, sowie die Verbesserung von Entgelt bzw. Besoldung. In ihren Grußworten nahmen Frau Helgrid Obermeyer als Leiterin der Regionaldirektion Aurich, Herr Siegmar Liebig als Referatsleiter 15 im MI, Frau Stefanie Gröger-Timmen als Referatsleiterin 306 im ML und Herr Michel Golibrzuch als Präsident des LGLN zu diesem Motto Stellung. Höhepunkt war der Besuch des Nds. Finanzministers Reinhold Hilbers, der in seinen Ausführungen die Positionen zu den Forderungen des BTB darlegte. Minister Hilbers plädierte zwar dafür, die Eigendarstellung des Landes als attraktiver Arbeitgeber zu verbessern, an geeigneten Vorschlägen, in erster Linie die finanzielle Attraktivität der technische Fachverwaltungen zu verbessern, mangelte es jedoch. Auch dem Thema Vorratseinstellung stand er kritisch gegenüber. Ebenso sah er die Forderung des BTB zur Abschaffung der Stellenobergrenzen kritisch. Er wolle aus Gründen der Steuerung grundsätzlich daran festhalten. Lediglich zu begründende und moderate Anpassungen seien diskutabel. Keine Hoffnung machte der Minister auch auf die Wiedereinführung der Sonderzahlungen, dem Weihnachtsgeld. Nach seiner Ansicht müssten solche dauerhaften Ausgaben langfristig finanzierbar sein, eben auch in Phasen einmal schwacher Konjunktur. Bei allen Hinweisen des BTB auf die unzureichende und nicht mehr konkurrenzfähige Entgelttabelle des TV-L verwies der Minister auf die Tarifverhandlungen im Frühjahr 2019.